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Wichtige Änderung der EnEV bezüglich der Energieausweise


Der Energieausweis: Steckbrief für Wohngebäude

Vermietung und Verkauf

Bei Vermietung oder Verkauf einer Wohnung oder eines Hauses muss der Eigentümer auf Nachfrage einen Energieausweis vorlegen, der den energetischen Zustand des Gebäudes aufzeigt. Die Vorlagepflicht gilt seit dem 1. Januar 2009 für Wohngebäude aller Altersklassen.

Wann muss der Energieausweis vorgelegt werden?

Der Mieter bzw. Käufer soll die Möglichkeit haben, den Ausweis bei seiner Entscheidung über den Abschluss eines Miet- bzw. Kaufvertrages zu berücksichtigen. Er muss ihn also rechtzeitig vor Vertragsabschluss zur Kenntnis nehmen können, beispielsweise als Aushang bei der Besichtigung des Objekts. Möglich ist auch die Übersendung per E-Mail oder Fax. Einen Anspruch auf Aushändigung einer Ausweiskopie hat ein Interessent aber nicht.

Wichtige Änderung ab Mai 2014 !

Der Vermieter muss den Ausweis bislang jedoch nur dann "zugänglich machen", wenn der potentielle Käufers/Mieters dies verlangt. Dies ändert sich ab Mai 2014. Dann ist der Energieausweis spätestens bei der Objektbesichtigung generell vorzulegen oder auszuhändigen – also nicht nur wie bisher, wenn der Interessent ausdrücklich danach fragt. Bei Verträgen, die ab Mai 2014 geschlossen werden, muss dem Käufer bzw. Mieter darüber hinaus auch ein Exemplar oder eine Kopie des Ausweises übergeben werden. Mieter in bestehenden Mietverhältnissen haben kein Recht, sich den Energieausweis anzuschauen.

Wenn der Gebäudeeigentümer den Energieausweis nicht, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig zugänglich macht, gilt dies gemäß EnEV als Ordnungswidrigkeit. Der Kauf- oder Mietinteressent kann den Verstoß bei der zuständigen Behörde anzeigen; die ist verpflichtet, der Angelegenheit nachzugehen, und kann ein Bußgeld bis zu 15.000 Euro verhängen. Als Verkäufer bzw. Vermieter sollten Sie also Ihre gesetzlichen Pflichten ernst nehmen. Die behördliche Zuständigkeit für diese Ordnungswidrigkeiten ist in den Bundesländern unterschiedlich geregelt; meistens liegt sie bei den unteren Bauaufsichtsbehörden der Kommunen oder der Kreise, in dem sich das Gebäude befindet.

Was gilt bei Wohnungsanzeigen?

Mit der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) wird der Energieausweis als Informationsquelle bei der Immobiliensuche gestärkt. Ab Mai 2014 erhalten neu ausgestellte Energieausweise für Wohngebäude eine Effizienzklasse, wie man sie von vielen Elektrogeräten kennt. Die Skala reicht von A bis H, wobei die Klassen A und B – je nach Gebäudetyp – etwa Neubaustandard entsprechen. Die Effizienzklasse muss ab Mai dann auch in Immobilienanzeigen veröffentlicht werden; bei alten Ausweisen, die noch keine Effizienzklasse haben, ist deren Angabe freiwillig und die Veröffentlichung des Energiekennwerts ausreichend. Auf die Energieausweisangaben in Immobilienanzeigen darf zukünftig nur noch in Ausnahmefällen verzichtet werden, nämlich wenn es sich nicht um eine kommerzielle Wohnungsannounce handelt (zum Beispiel am schwarzen Brett einer Hochschule) oder wenn zu dem Zeitpunkt, zu dem die Anzeige aufgegeben wird, noch kein Energieausweis vorliegt.

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